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DAS GEBET EINES STRASSENHUNDES

Lieber Gott bitte hilf mir bei meiner Qual,
der ganzen Welt bin ich egal,
niemand da, der an mich denkt, der
mir ein wenig Liebe schenkt.
Vor Schmerzen kann ich kaum noch stehn,
muss trotzdem durch den Regen gehn.


Beim letzen Herrchen war es schlimm,
bin froh, dass ich da nicht mehr bin.
Ohne Wasser, angekettet, hat mich nur die
Flucht gerettet.
Meine Leine hab ich durchgebissen,
und bin von dort dann ausgerissen.


Lieber ein Strassenhund! Lieber allein!
Als ewig eingesperrt zu sein.
Jetzt, lieber Gott, bin ich geschafft.
Ich kann nicht mehr, mir fehlt die Kraft.
Bin müde, hungrig - mir ist kalt,
ich fürchte, Gott ich werd`nicht alt.


Mit Stöcken jagt man mich und Steinen,
doch mir bleibt keine Zeit zum Weinen.
Muss durch die Strassen - Knochen finden
obwohl stetig meine Kräfte schwinden.
Hab`s doch nicht verdient, bin
eigentlich gut, will nicht, dass man mir Böses tut.


Von Würmern geplagt, von Flöhen gebissen,
lieber Gott, ich möchte von dir wissen
ob`s jemanden gibt auf dieser Welt
dem ich und der auch mir gefällt.
Sollt es diesen Jemand geben,
so würd`mein Herz vor Freude beben.


Alles würd`ich für ihn machen
und kau auch nicht auf seinen Sachen.
Ihm lauf ich ganz bestimmt nicht fort,
ich liebe ihn und hör auf`s Wort.
Doch so schwach, allein wie ich jetzt bin
macht Weiterleben keinen Sinn.


Schmutzig und unendlich mager
weine ich jede Nacht in meinem Lager,
weil ich mir solche Sorgen mache,
ob ich am nächsten Tag erwache.
Soviel Liebe und Treue hab ich doch zu
geben, will deshalb eine Chance zum Leben.

Oh lieber Gott, erhör`mich gleich,
bevor die letzte Hoffnung weicht
und schicke jemand der mich liebt.


Lieber Gott - wenn es dich wirklich
gibt.....

Stummes Leid

Augen, die uns schweigen lassen,
weil wir ihren Schmerz nicht fassen,
die nicht klagen, die nicht hassen,
in sich sinken und vergehen.
Schuldlos. Sinnlos.
Warum nur- warum lässt es Gott geschehen -
stummes Leid der Kreatur !

(Autor unbekannt)

Der Erlöser der Tiere

Der Erlöser der Tiere

Ich betrachtete all die im Heim eingesperrten Tiere,
jene, die von der menschlichen Gesellschaft verstossen wurden.
In ihren Augen sah ich Liebe und Hoffnung,
Angst und Schrecken,
Trauer und Enttäuschung.
Und ich war zornig.

"Gott", rief ich, "das ist entsetzlich!
Warum tust du nichts dagegen?"
Gott schwieg einen Augenblick
und dann sprach er leise:

"Ich habe etwas getan.
Ich habe dich geschaffen."

Aus: Jim Willis, "Die leise Stimme der Seele", Band 1,
© Copyright ComArt, CH-6353 Weggis
Mit freundlicher Genehmigung.

Der Hund ist der engste Freund im Leben.
Er kommt als Erster, um dich zu begrüssen
und kämpft in vordester Reihe,
um dich zu beschützen.
Lord Byron


Wagnisse

Wenn wir lachen, laufen wir Gefahr, lächerlich zu erscheinen.
Weinen wir, nehmen wir das Risiko auf uns, sentimental zu sein.
Reichen wir jemandem die Hand, riskieren wir Schwierigkeiten.
Seine Gefühle nach aussen zu tragen, könnte bedeuten, sich blosszustellen.
Zu hoffen heisst, Verzweiflung zu riskieren.
Zu wagen birgt die Gefahr des Fehlschlages in sich.
Zu leben heisst, das Sterben zu riskieren.
Aber Risiken müssen eingegangen werden,
denn das grösste Wagnis im Leben ist es, nichts zu riskieren.
Ein Mensch der nichts wagt, tut nichts, besitzt nichts und ist nichts.
Er mag Leid und Schmerz vermeiden, doch er kann ganz einfach nicht lernen,
fühlen, sich wandeln, wachsen, lieben oder leben.
Er hat die Freiheit eingebüsst. „Nur ein Mensch der wagt, ist frei“



Wesenstest

Nun gib mir endlich einen Grund
dich einzuschläfern blöder Hund...

Bin Wesenstester, muss es wissen.
Wie viel hast du schon gebissen ?

Als Kampfhund bist du einst geboren,
das sieht man deutlich an den Ohren.
Bist aggressiv, gemein und wild -
so stand es gestern in der "BILD".

Ich brech dir mit dem Stock die Knochen
das bringt dich sicherlich zum Kochen.
Hör auf zu wedeln, will's nicht seh'n
du musst mir an die Kehle geh'n.

Hör auf zu winseln, will's nicht hören
mich kannst du damit nicht betören.
Vielleicht, das kann gut möglich sein,
fällt dein Besitzer darauf rein.

Doch ich, ich weiss es einfach besser,
du bist und bleibst ein Menschenfresser.
Den treuen Blick, den kannst du lassen,
ich muss und will und werd' dich hassen.

Ich sorg', dass du und all die anderen,
ganz flugs in den Container wandern
Du knurrst und beisst und wehrst dich nicht,
wie es als Kampfhund deine Pflicht ?

Nun wehr dich endlich blöder Hund
kann dich nicht töten ohne Grund.


Betrug

"Man hat mich gesehen und kaufte mich prompt,
denn ich bin ein Hund, der vom Züchter kommt.
Und wird es nicht allenthalben empfohlen,
man soll gute Hunde beim Züchter holen?
Und alle Erwartungen trafen ein:
Ich bin hübsch, lieb und kann auch folgsam sein."

"Mich hat man am Strand draußen aufgelesen,
da bin ich seit Monaten schon gewesen.
Man hat mich getreten, es gab nichts zu fressen,
dann stieß man mich weg und hat mich vergessen.
Bin alt nun und krank, mein Herz tut mir weh.
Hab’ nur gelernt, dass ich gar nichts versteh’."

"Ich wurde in einer Tonne geboren,
meine Finder gaben mich schon verloren.
Meine rechtes Ohr hängt, das Linke blieb stehen,
und auf einem Auge kann ich nicht sehen.
Ich liebe die Menschen und weiß nicht warum.
Sie finden mich häßlich, mickrig und dumm."

"Ihr seht, ich bin hübsch und mein Fell ist glatt.
Man pflegte mich gut in der großen Stadt.
Sie haben mich sogar angezogen,
operiert und die Ohren hochgebogen.
Dann wurde ich an einen Baum gebunden,
dort hat mich nach Tagen jemand gefunden."

"Und du? Wer bist du? Hast noch nicht gesprochen.
Hast bis jetzt mit der Nase am Gitter gerochen.
Wenn sie kommen, um einen auszusuchen,
verschmähst du all’ ihre Hundekuchen.
Siehst niemanden an und willst dich nicht binden.
Möchtest du keine neue Familie finden?"

Eine Pause tritt ein. Niemand sagt ein Wort.
Der Blick des Gefragten driftet weit fort.
Sein Kopf ist erhoben, die Schultern gestrafft,
der Körper ist mager und doch voller Kraft.
Dann dreht er sich um, sein Schwanz fächelt leicht
den Wind, der von Norden herüberstreicht.

Der Blick seiner blauen Huskyaugen
scheint sich am Fragenden festzusaugen.
"Versteht Ihr nicht", flüstert er in den Wind, "
dass wir nur eine Laune der Menschen sind?
Sie wollen uns schaffen nach ihrem Gefallen
und wissen doch nicht wohin mit uns allen.
In dieser Sekunde sind wir schon verloren,
denn es werden tausend Welpen geboren.

Wir sind viel zu viele, das ist der Betrug,
denn Menschen bekommen niemals genug.
Sie wissen es alle, doch die endlose Flut
immer neuer Hunde gefällt ihnen gut.
Die endlosen Züge der Überschussfracht
sind im Tierheim ja wunderbar untergebracht."

Sanft hebt er die Schnauze, setzt an zum Gesang.
Ein klagender Ton zieht die Gitter entlang.
Eine Türe schlägt zu, und dann schweigt er still,
weil das, was er weiß, niemand wissen will.
Er legt sich nieder, bettet ruhig sein Haupt.
Oh ja, es sind viele! Viel mehr, als man glaubt...
I. Winiawsky


Aufschrei der Tränenlosen

Hund mit abgeschnittenen Ohren,
einmal wurd'ich nur geboren,
wollte Freund, Gefährte sein,
warum lässt Du mich allein,
angebunden, blutend, kalt,
tief im dunklen Tannenwald??

Pferd mit aufgeschlitzem Leibe,
steh'verletzt ich auf der Weide,
wollte nutzen, wollte leben,
Dir und anderen Freude geben.
So verlorst Du Dein Gesicht,
Dein Gewissen sei Gericht
für all'meine Not und Pein.
Partner Mensch? ich sage: N E I N!!!

Geschundenes Rind auf Viehtransport,
stehend bis zum fernsten Ort,
Leib an Leib, erschöpft, kein Heu,
gebrochene Beine, keine Streu,
nirgends eine Tier-Raststätte,
wenn ich doch nur Wasser hätte!!
Wie kannst so unbeseelt DU sein,
Partner Mensch? ich sage: N E I N!!!

Und wir, geplagtes Federvieh,
in der Legebatterie,
nirgends Gras und Sonnenschein
und kein Platz fürs zweite Bein.

Auch wir Tiere im Labor,
stimmen ein in diesem Chor,
Wie unbarmherzig kannst Du sein.
Partner Mensch? Ich sage: N E I N!!!

Ein Beutel Miezekatzen
zwischen Hausmüll und Matrazen,
halb erstickt und tief verborgen
wollte man uns so entsorgen??
Sind denn alle inhuman,
nimmt sich keiner unsrer an??
Hört uns niemand ängstlich schreien?
Partner Mensch: Ich sage: N E I N!!!

Eng ist es in dem Riesenraum,
stehen, gehen kann ich kaum,
bin noch klein und viel zu dick:
Ferkel in der Mastfabrik.
Zwar leb'ich ohnehin nicht lange,
jedoch ist mir ganz furchtbar bange
vor Viren und Elektrozange.
Millionen kleiner Ferkel schrein:
Partner Mensch: Ich sage: N E I N!!!

Versetze Dich in unsere Lage,
diese Schmerzen, diese Plage,
alles für Gewinn und Geld,
gilt dieses nur auf unsrer WELT??
Ob bei einem Tausch der Rollen,
wir Euch wirklich retten sollen?
Mensch, lass diesen Rat Dir geben:
Übe Ehrfurcht vor dem LEBEN!!
Du bist verloren, wenn wir schrein:
NEIN; NEIN; NEIN; NEIN; NEIN!!!


Dieses Gedicht soll uns vor Augen halten - was Tag-täglich unseren Tieren auf unserem Globus wiederfährt!!
Wachen wir auf! Wir haben es in der Hand dies zu ändern!!
Carmen Gieriet


ICH HATTE DICH LIEB

Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich!
Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - Hurra!
Wir fuhren mit dem Wagen und du hast am Straßenrand gehalten.
Die Tür ging auf und du hast einen Stock geworfen.
Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn dir zu bringen.
Als ich zurückkam, warst du nicht mehr da!
In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um dich zu finden, aber ich wurde immer schwächer.
Ich hatte Angst und großen Hunger.
Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit.
Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf deine Rückkehr.

Aber du bist nicht gekommen.
Dann wurde mein Käfig geöffnet, nein, du warst es nicht - es war der Mann, der mich gefunden hatte.
Er brachte mich in einen Raum - es roch nach Tod!
Meine Stunde war gekommen!!
Geliebtes Herrchen, ich will, das du weißt, das ich mich trotz allen Leidens, das du mir angetan hast, immer noch an dein Bild erinnere.
Und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte - ich würde auf dich zulaufen, denn ICH HATTE DICH LIEB!!!!!

Diese traurige Geschichte stammt aus einer belgischen Zeitung mit der Bitte, sie zu verbreiten.
Wenn mit dieser Geschichte auch nur ein einziger Hund bzw. ein anderes Lebewesen vor so einem Schicksal bewahrt wird, ist schon viel gewonnen.

Es soll von vielen Menschen gelesen werden und es soll niemand wegschauen, wenn man so eine grausame Tat beobachtet. Einfach den Mut haben zu dem Tier mit Liebe hinzugehen, diesen verantwortungslosen Menschen ansprechen und anzeigen. Man ist den Tieren gegenüber "verpflichtet" etwas gegen solche Leute zu unternehmen!

PS: in den Tierheimen warten viele Tiere auf ein neues Herrl/Frauerl!


Wie konntest Du nur?

Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.

Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein. Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.

Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest. Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".

Als sie aber größer waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.

Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich. In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge. Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.

Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiß, Sie werden ein gutes Zuhause für ihn finden". Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum". Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben. Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen. Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?".

Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.

Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung. Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte. Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss. Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte "Wie konntest Du nur?"

Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid". Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort. Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten.

Möge Dir ein jeder in Deinem Leben so viel Loyalität zeigen.
(Jim Willis)


Der letzte Gang

bin ich dereinst gebrechlich und schwach
und quälende Pein hält mich wach
was du dann tun musst- tu es allein
Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Dass du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nich zögern soll.
An diesem Tag - mehr als jemals geschehen.-
muss deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

Wir lebten in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss ?
Es gibts kein Zurück!
Du möchtest doch nicht, dass ich leide dabei,
darum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei.

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur- bitte bleibe bis zum Schluss
Und halte mich fest und red mir gut zu.
Bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit ich bin sicher-- wirst Du es wissen,
es war deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme dich nicht, wenn du es einst bist-
Der herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint,
es soll nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.


Für unsere besten Freunde

Ich habe heute einen Menschen gerettet.

Unsere Blicke haben sich getroffen, als sie meinen Korridor entlangging und in die Zwinger schaute. Ich spürte ihre Not sofort und wußte, dass ich ihr helfen mußte. Ich wedelte mit dem Schwanz, nicht zu stark, damit sie sich nicht fürchten würde.

Als sie an meinem Zwinger stehenblieb, habe ich ihr den Blick nach hinten versperrt, damit sie das kleine Mißgeschick, das mir passiert war, nicht sehen würde. Ich wollte nicht, dass sie erfährt, das ich heute nicht ausgeführt worden bin. Manchmal haben die Leute hier so viel zu tun, und ich wollte nicht, dass sie einen schlechten Eindruck von ihnen bekäme.

Als sie die Karte mit meiner Beschreibung las, habe ich gehofft, dass meine Vergangenheit sie nicht traurig machen würde. Ich kann nur nach vorne schauen und möchte jemandem etwas bedeuten.

Sie beugte sich zu mir herunter und machte leise Kußgeräusche. Ich drückte meine Schulter und meinen Kopf gegen die Gitterstäbe, um sie zu beruhigen. Sanfte Fingerspitzen streichelten meinen Nacken, sie hat die Gesellschaft dringend gebraucht.

Eine Träne lief ihr über die Wange und ich hob meine Pfote, um ihr zu versichern, dass alles gut werden würde.

Kurz darauf öffnete sich meine Zwingertür und ihr Lächeln strahlte mich so an, dass ich sofort in ihre Arme gesprungen bin.

Ich versprach ihr, dass sie bei mir in Sicherheit wäre.

Ich versprach ihr, sie immer zu begleiten.

Ich versprach, alles dafür zu tun, dass ich ihr strahlendes Lächeln und das Glitzern in ihren Augen sehen würde.

Ich hatte solches Glück, dass sie ausgerechnet meinen Korridor entlanggegangen ist.

So viele andere sind da draußen, die noch nicht diese Korridore entlanggegangen sind.

So viele, die noch gerettet werden müssen.

Wenigstens konnte ich einen von ihnen retten.

Ich habe heute einen Menschen gerettet.


Mein Wecker hat eine feuchte Nase,
mein Morgen hat aufmerksame Augen,
mein Tag hat fleißige Pfoten,
mein Abend hat weiches Fell,
meine Nacht hat maßloses Vertrauen,
mein Leben hat so viel Wärme -
ein Leben so schön -
wie kann es auch sein
meine 4 beinigen Freude
stehen immer für mich ein!!!

carmen gieriet

Ich bin als Tierschützer aktiv


Meine Brieftasche und mein Benzintank sind dauernd leer.
Mein Haus und mein Auto sind niemals ruhig oder frei von Hundehaaren.
In meinem E-Mail Postfach findet sich immer wiederkehrende Verzweiflung und Elend.
Aber mein Herz und meine Seele werden immer wieder erfüllt von der bedingungslosen Loyalität, Liebe und Lebensfreude, die nur ein Hund aus dem Tierschutz verbreitet.

Autor unbekannt

Ein kleiner alter Rüde...


Einer nach dem Anderen geht an meinem Käfig vorbei.
Zu alt, zu verbraucht, zu abgenutzt, auf keinen Fall.
Hat die Zeit hinter sich, taugt nicht mehr für Lauf und Spiel mit dem Ball.
Dann schütteln sie langsam den Kopf und gehen vorbei.

Ein kleiner alter Rüde, krank von Arthrose und Schmerz.
Es scheint, für mich gibt es keinen mehr mit Herz.
Ich hatte mal ein Zuhause und auch ein Bett.
Einen Platz warm und Futter - so nett.

Nun wird mein Fang grau und mein Augenlicht schwach.
Wer möchte einen Hund, so alt und schwach.
Meine Familie entschied, ich sollte weg.
Ich war im Weg und meine Haltung, kein Zweck.

Ganz gleich welcher Grund in den Sinn ihnen kam.
Es war nicht Recht, dass man mein Leben mir nahm.
Nun sitz ich im Käfig. Tagaus und tagein
finden jüngere Hunde ein neues Daheim.

Als ich, fast am Ende, schon den Glauben verlor,
sahst du mein Gesicht und Hoffnung kam empor.
Du sahst durch das Grau und die vom Alter gebeugten Beine
Und sagtest mir, dass jenseits des Käfigs die Sonne noch scheine.

Du nahmst mich nach Hause, gabst mir Futter und einen Platz zu leben,
teiltest dein Kissen mit meinem armen müden Kopf daneben.
Wir schmusen und spielen und du sprichst lieb mit mir.
Du liebst mich so innig und zeigst es auch hier.

Auch wenn ich viele Stunden mit andren verbracht habe,
so ist deine Liebe zu mir eine besondere Gabe.
Ich verspreche die Liebe zurück zu geben,
während meines gesamten restlichen Leben.

Wir werden Wochen oder Jahre miteinander überstehen.
Wir teilen ein Lächeln und ich werde dich weinen sehen.
Und wenn der Abschied kommt für mich und dich,
weiß ich, dass du weinst und dein Herz trauert um mich.

Wenn ich dann die Brücke erreiche, ganz frisch
Sind meine Gedanken bei dir an deinem Tisch.
Und ich werde prahlen vor allen und jedem
Von der Person, die meine letzten Tage erfüllte - mein Leben.
(Anonym)

Tiere in Not


Blanker Stein auf dem ich liege
Feucht von meinem Seelenschmerz
Wo sind die Menschen die ich liebe?
Menschen... ohne Stein als Herz...

Lange konnte ich nicht glauben
Dass ihr mich wirklich nicht mehr wollt,
bin immer hin und her gelaufen,
hab geknurrt, und hab gegrollt.
Tagelang hab ich gewartet,
kein Futter hab ich angerührt
Wochen... sind daraus geworden...!
Von Euch... ist keiner zurückgekehrt!

Lange habe ich überlegt
Was habe ich nur getan?
Sicher war es furchtbar schlimm
sonst hättet ihr das nicht getan!

Draußen vor dem Eisengitter
Gehen viele, Tag für Tag
Schauen oft zu mir herüber
Aber keiner holt mich ab.

Manchmal kommen Kinder,
die spielen auch mit mir,
doch wenn dann der Abend kommt –
gehen sie heim und ich bleib hier!

Traurig stehe ich am Gitter,
wedle freundlich jedem zu
wer mich anschaut...?
Kommt nicht wieder,
egal ob ich noch wedeln tu...

Lange Zeit ist schon vergangen...
Ich fühle nicht mehr diesen Schmerz
Irgendwann hab ich vergessen
Wie er war, DER MENSCH MIT HERZ...!

Gewidmet allen Hunden und Katzen,
die jemals ein Tierheim von innen sahen.


(gefunden bei petproducts.de)

ZITAT

"Die Tatsache,
dass es viel zu wenig Menschen gibt,
die etwas für andere Menschen tun,
ist kein Argument,
gegen die andere Tatsache,
dass es noch viel weniger Menschen gibt,
die in irgendeinerweise das Bedürfnis verspüren,
etwas für die Tiere zu tun."

Götz von Langheim

Eine kleine Geschichte:

Als Gott die Welt erschuf, vergaß er den Hund.
Und so kam es, daß bereits alle Namen vergeben waren.
Da kam ihm eine Idee.
Er drehte einfach seinen Namen um
und aus „god“ (englisch für Gott) wurde „Dog“.
Die meisten Hunde stehen seitdem unter Gottes Schutz
und werden obendrein von uns,
ihren besten Freunden,
liebevoll behütet.

ZITAT

"Verantwortlich ist man nicht nur für das,
was man tut,
sondern auch für das,
was man nicht tut."

"Nur ein Hund"

Von Zeit zu Zeit sagen die Leute zu mir "wach auf, es ist nur ein HUND". Oder "das ist aber viel Geld für nur einen HUND". Sie verstehen nicht, warum man diese Wege zurücklegt, so viel Zeit investiert, oder die Kosten auf sich nimmt, die "nur ein HUND" mit sich bringt.

Manche meiner stolzesten Momente verdanke ich "nur einem HUND". Viele Stunden sind vergangen in denen meine einzige Gesellschaft "nur ein Hund" war, aber ich fühlte mich nicht ein einziges Mal missachtet. Einige meiner traurigsten Momente wurden durch "nur ein HUND" hervorgerufen und an dunklen Tagen war es "nur ein HUND", dessen freundliche Berührung mir Wohlbefinden und die Stärke um den Tag zu überstehen brachte.

Falls du auch denkst es ist "nur ein HUND", dann wirst du vermutlich Sätze kennen wie "nur ein Freund", "nur ein Sonnenaufgang" oder "nur ein Versprechen".
Es ist "nur ein HUND", welches das Wesentliche aus Freundschaft, Vertrauen und purer unverfälschter Freude in mein Leben bringt.

"Nur ein HUND" ruft in mir das Mitleid und die Geduld hervor, die mich zu einem besseren Menschen macht. "Nur ein HUND" bringt mich dazu früh aufzustehn, lange Spaziergänge zu machen und sehnsüchtig in die Zukunft zu blicken.

Deswegen ist es für mich und den Menschen wie ich es bin, eben nicht "nur ein HUND", sondern eine Verkörperung aller Hoffnungen und Träume für die Zukunft, geliebte Erinnerungen und der pure Genuss der Gegenwart.

Ich hoffe die anderen Menschen können eines Tages verstehen, dass es nicht "nur ein HUND" ist, sondern etwas, dass mir Menschlichkeit verleiht und dich zu mehr macht als nur "eine Frau/ein Mann".
Also, wenn du nächstes Mal den Satz "nur ein HUND" hörst, dann lächle, weil sie es "nur" nicht verstehen!

(Verfasser unbekannt)